Der Sommer zu Hause : Roman

Patchett, Ann, 2024
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Medienart Buch
ISBN 978-3-8270-1503-7
Verfasser Patchett, Ann Wikipedia
Systematik DR - Romane, Erzählungen, Novellen (dt.)
Schlagworte Roman, Amerikanische AutorInnen
Verlag Berlin Verlag
Ort Berlin
Jahr 2024
Umfang 398 Seiten
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Ann Patchett ; Deutsch von Ulrike Thiesmeyer
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Doris Göldner;
Eine Mutter weiht ihre drei Töchter, die den Sommer während des Lockdowns auf der elterlichen Obstfarm verbringen, in ihr früheres Leben ein. (DR)
Da ihre drei erwachsenen Töchter während des Lockdowns auf der Kirschfarm der Eltern aushelfen, hat Mutter Lara die Gelegenheit, von der Zeit vor der Familiengründung zu erzählen; sie war Schauspielerin und mit einem späteren Oscargewinner liiert. Thornton Wilders Stück »Unsere kleine Stadt« ist in den USA ebenso Allgemeingut wie Faustzitate o.Ä. bei uns. In diesem Roman hat »Unsere kleine Stadt« eine große Bedeutung; das Stück wird immer wieder zitiert. Lara spricht als Gymnasiastin für die Rolle der Emily vor und spielt sie darauffolgend in zwei verschiedenen Produktionen. In der späteren verliebt sie sich in den charismatischen Schauspieler Peter Duke, von dem ihre älteste Tochter (bevor sie noch Details weiß) sogar annimmt, dass er ihr Vater ist. Da auf der Farm endlos Kirschen gepflückt werden, hat Lara endlich Zeit, ihren Töchtern genauere Einzelheiten ihres Lebens »davor« zu erzählen, denn nun wächst deren Interesse daran.
Im »Kopfkino« der Lesenden entstehen amerikanische Kleinstädte und Landschaften, entwickelt sich der amerikanische Lebensstil sowie der typische »Feel-good-Sound«, der (vor allem frühere) US-Filme auszeichnet. Alle verstehen sich gut, bringen maximales Interesse und Empathie ein und alles löst sich in wohliger Harmonie auf.
Das muss sogar der Autorin aufgefallen sein, denn kurz vor dem Ende fügt sie noch ein (eher geschmackloses) trauriges Detail an, das sie »keiner Menschenseele erzählt« (S. 390), denn »davon werden meine [ihre] Mädchen kein Wort erfahren«. (S. 374)
Für große Bestände als leicht konsumierbarer Roman empfohlen.

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